Replik ARISTO SEXTANT Fliegeruhr Klassiker
Aristo Automatikuhr SEXTANT - Der Klassiker unter den Fliegeruhren - Die Uhr mit den spiegelverkehrten Zahlen auf dem Zifferblatt!
Der Träger einer ARISTO-SEXTANT wird immer wieder nach der Bedeutung der spiegelverkehrten Zahlen auf dem Zifferblatt seiner Armbanduhr gefragt. Denn auch die meisten Fliegeruhren-Kenner wissen oft nicht, welche Bedeutung dieses Zifferblatt für die Raketentechnik in der Pionierzeit der Raumfahrt hatte.
Als der spätere NASA-Pionier Wernher von Braun in Peenemünde die V-Raketen entwickelte, benötigte sein Team für die Flugbahnbestimmung dieser unbemannten Flugobjekte hochpräzise Messgeräte. Es stand bereits der aus der Nautik bekannte Spiegelsextant zur Verfügung. Damit bestimmen die Seefahrer ihren Standort, indem sie die Winkelabstände zwischen den Gestirnen und ihre Höhe messen. Um dieses Messgerät für die Luft- und Raumfahrt nutzen zu können, benötigten die Ingenieure in Peenemünde eine Uhr, die gemeinsam mit einem Sextanten diese Berechnungen ermöglichen konnte.
Die Uhrenfabrik Lange & Söhne in Glashütte lieferte 22 dieser Uhren im Jahre 1943 aus.
Wie Hansjörg Vollmer, der Neugründer der ARISTO WATCH GmbH in Pforzheim, bei seinen Recherchen herausfinden konnte, war diese Uhr eine Modifikation der heute in Sammlerkreisen hochgeschätzten B-Uhr (Beobachtungsuhr). Damit steht die Sextant-Uhr historisch gleichberechtigt in einer Reihe neben den drei Fliegeruhren-Klassikern mit den Modellbezeichnungen "Beobachter", "Bomber" und "Navigator". Die auffällige Spiegelschrift-Indikation der Sextant-Uhr war notwendig, damit die Uhr zusammen mit der Visiereinrichtung eines Spiegelsextanten genutzt werden konnte.
Bei der Entwicklung des ARISTO SEXTANTEN orientierten sich die ARISTO-Designer streng an jenen ersten Prototypen aus dem Jahre 1942, für die folgende Vorgaben galten: "Schwarzes Zifferblatt mit römischen Zahlen, 1/5-Sekunden-Indikationen mit arabischen Zahlen 5 bis 55 und entsprechende Zahlenreihe in Spiegelschrift".
Als Gehäusematerial wählte der ARISTO-WATCH-Neugründer Hansjörg Vollmer für diese Replika bewusst Titan. Hansjörg Vollmer: "Dieses Material ist eine Hommage an den Weltraumfahrt-Pionier Wernher von Braun, der in Peenemünde den Grundstein legte für seine späteren Erfolge als NASA-Entwickler. Titan hat sich in der Weltraumfahrt bewährt. Außerdem hatten die Gehäuse der 1943 von Lange & Söhne ausgelieferten 22 Modelle Gehäuse aus grau mattiertem Messing. Farblich entspricht Titan dieser Vorgabe, es ist in seinen Trageeigenschaften diesem Material aber weit überlegen."
Mit einer Wasserdichtheit bis 5 atm und ihrem kratzfesten Saphirglas übertrifft die ARISTO SEXTANT ebenfalls ihre Vorbilder. Die Zwiebelkrone ist nicht nur eine nostalgische Reminiszenz an die klassischen Fliegeruhren, sondern sie ist auch heute immer noch beliebt bei Uhrenträgern, die beruflich oder in der Freizeit (Motorradfahrer!) Handschuhe tragen, die das Nachstellen der Uhr erschweren.
Das technische Innenleben der ARISTO SEXTANT würde die Ansprüche der Peenemünder Weltraumpioniere an ein hochpräzises Uhrwerk ebenfalls mehr als zufrieden stellen. Die ARISTO SEXTANT besitzt das modifizierte Automatikwerk ETA 2824-2 (25 Jewels); mit Incabloc-Stoßsicherung und Sekundenstopp.
Technische Daten:
• Durchmesser: 42 mm, Höhe: 12 mm, Bandanstop 22 mm, Uhrkrone 5 mm
• Titangehäuse mit Glasboden.
• Saphirglas
• Zifferblatt und Zeiger mit Leuchtmasse Superluminova C3 beschichtet.
• Wasserdicht bis 5 atm
• Braunes Rindlederarmband, genietet mit Dornschließe
• Schweizer Automatic-Werk ETA 2824-2, 25 Steine, Sekundenstopp, Incabloc-Stoßsicherung
• Versand mit Zertifikat in schöner dekorativer Geschenkbox.
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